Limnologie
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Abteilungsleitung
Dipl.-Biol. Daniela Thönnes
Sachgebietsleitung
Lasse Ufermann, M.Sc.
Biologie unserer Binnengewässer
Wasser ist in vielerlei Hinsicht ein wertvolles Gut, das auch heute noch zahlreichen menschengemachten Belastungen ausgesetzt ist. Zwei Kernthemen des Hygiene-Instituts – vorbeugender Umwelt- und Gesundheitsschutz – sind hier besonders eng verzahnt.
In der Abteilung Limnologie (wörtlich „Seenkunde“) werden alle Aspekte bearbeitet, die die Biologie in Binnengewässern oder Mikroskopie betreffen. Ein motiviertes und wachsendes Team hält hier Fachwissen aufrecht, das gleichzeitig wichtiger und seltener wird.
Unser Leistungsspektrum … in Kürze
- Cyanobakterien: Bestimmung, Monitoring, Toxin-Analytik (s.u.)
- Phytoplankton und benthische Diatomeen
- Makrozoobenthos: PERLODES-Untersuchung und Saprobien-Index
- Ökotoxikologie, z.B. Fischei-Test und Fischembryo-Test
- Untersuchung von Badegewässern (See- und Fluss Badestellen)
- Untersuchung von Bädern mit biol. Aufbereitung (Naturbäder, Schwimmteiche)
- Untersuchung von Talsperren und Baggerseen, inkl. Tiefenprofil
- Mikroskopische Belebtschlamm-Analyse
- Mikroskopische Sonderuntersuchungen (s.u.)
- … und vieles mehr rund um Ihr Gewässer
Naherholung an Badegewässern
Zahlreiche Bademöglichkeiten an Seen, Flüssen oder Küsten Deutschlands bieten Naturerlebnis, Erholung, Abkühlung und Sport. An offiziellen EU-Badestellen können Sie sicher sein, dass das Wasser regelmäßig auf wichtige Parameter untersucht wird, um eine bestmögliche Wasserqualität für alle Nutzer zu gewährleisten. Sowohl die Routine-Beprobung gemäß EU Badegewässer-Richtlinie bzw. Badegewässer-Verordnung NRW als auch eilige Sonderproben fallen in den Zuständigkeitsbereich der Abteilung Limnologie.
„Was ist das?“ Mikroskopische Untersuchungen
Ob unbekannte Ablagerungen in Industrie- und Privatgebäuden auftreten oder ein Gewässer eine ungewöhnliche Färbung zeigt: viele Fragen lassen sich mithilfe fachkundiger Licht- oder Fluoreszenzmikroskopie beantworten.
Cyanobakterien-Toxine: Microcystin & mehr
In Teichen, Badeseen oder Trinkwasser-Talsperren: Cyanobakterien („Blaualgen“) treten immer häufiger auf und können verschiedene Probleme verursachen. Für die menschliche Wassernutzung sind sie insbesondere durch ihre Fähigkeit, Toxine zu bilden, relevant. Das bekannteste Toxin ist das leberschädigende Microcystin.
Mit der Aufnahme des Parameters Microcystin-LR in die TrinkwasserVerordnung wurde auf dieses Risiko reagiert. Seit 2020 bieten wir Ihnen die Bestimmung des Microcystin-ADDA-Gehalts als Summenparameter im Rahmen unserer Akkreditierung an.