Grundwasserhygienische Prüfungen
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M. Sc. Ludy Cuellar
Dipl.-Umweltwiss. Sebastian Bien
Elutionsmethoden
Elutionsmethoden sind etablierte Prüfverfahren zur Bewertung der Umweltverträglichkeit bspw. von Bauprodukten und Erzeugnissen. Durch regelmäßigen Wasserkontakt könnte es in realen Anwendungsfällen zur Freisetzung von schädlichen Inhaltsstoffen kommen. Durch die Simulation wiederkehrender Auslaugungsprozesse können mögliche Stoffübergange bereits im Vorfeld der Markteinführung im Labormaßstab überprüft und bewertet werden. Dazu stehen verschiedene Normverfahren zur Verfügung.
- Inverse Säulentests (DIN 19631)
Bei diesem Perkolationsverfahren wird ein Produkt in eine geschlossene Säule verbracht, durch die ein kontinuierlicher Wasserstrom geleitet wird. Zu verschiedenen Kontaktzeiten kann dann die Konzentration von löslichen Inhaltstoffen analytisch ermittelt werden. Die zeitliche Betrachtung des Migrationsverhaltens liefert dabei spezifische Erkenntnisse zur hygienischen Relevanz und zur Produkt-Stabilität.
- Dynamische Oberflächenauslaugungstests (DSLT – DIN EN 16637)
Diese Tests simulieren ebenfalls den langfristigen Wasserkontakt von Prüfgegenständen zur Bewertung der potentiellen Freisetzung von Substanzen und relevanter Stoffübergänge. Die Materialeigenschaften können in einem dynamischen oder statischen Testsystem untersucht und auf deren Umweltverträglichkeit überprüft werden.