23. Februar 2012
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Innenraumlufthygiene

Luft zum Leben


Bis zu 90 % des Tages hält sich der Mensch durchschnittlich in Innenräumen auf. Für das allgemeine Wohlbefinden und im Rahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes spielt daher die Qualität der Innenraumluft eine wesentliche Rolle.

Oft sind Innenräume Quellen für hygienische Probleme, die Befindlichkeitsstörungen nach sich ziehen und Erkrankungen auslösen können. Baustoffe, Mobiliar und Verbrauchsmaterialien können flüchtige Stoffe an die Raumluft abgeben, die bei den betroffenen Nutzern zu gesundheitlichen Störungen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und erhöhter Infektanfälligkeit führen können.

Nicht immer sind Lösemittel direkt auf Ausdünstungen aus den verwendeten Materialien zurückzuführen, sondern können zeitverzögert als Abbauprodukte organischer Verbindungen (wie Alkene, Terpene, ungesättigte Fettsäuren) entstehen, die z.B. in Trocknungs- und Bindemitteln in Anstrichfarben, Klebern und Bodenbelägen Anwendung finden.

Während Lösemittel-Emissionen aus direkten Quellen mit der Zeit abnehmen, können die aus indirekten Quellen entstehenden Lösemittel (z.B. Aldehyde) mit der Zeit ansteigen. So wird beispielsweise Hexanal mit Geruchsbelästigungen in Verbindung gebracht.